Personalien:


Heinrich Schmöe aus Bückeburg wurde 1809 bei der Errichtung der 2. Kompagnie (v. Heeringen) Soldat, marschierte nach Österreich und Tirol, darauf nach Spanien, wurde hier Feldwebel, geriet amt 14. September 1810 bei la Bisbal in Gefangenschaft , trat bis 1819 in englische Dienste und kehrte zu Anfang Dezember 1819 nach Bückeburg zurück. Er wünschte, beim hiesigen Militär wieder einzutreten, erhielt vom 1. Januar 1810 ab ein monatliches Wartegeld von 3 Rtl., wurde im Herbst 1820 als Hilfsschreiber beim Amte daselbst mit einem Jahresgehalt von 100 Rtl. Angestellt und war darauf Kanzlei-Sekretär.


Sergeant Steineke aus Scheie 23, ein Schwager des Schmöe, hat die Feldzüge 1813 und 1815 mitgemacht und war später Turnlehrer in Detmold.


Feldwebel Laue aus Röcke ging vom Militär ab, wurde 1825 Bau-Aufseher in Eilsen; nachdem er auf 5 Jahre entlassen war, trat er 1831 wieder als Korporal ein.


Korporal Schwertfeger, + 3. Juni 1814


Korporal Liese, + 6. Februar 1824


Karabinier Knoop aus Bückeburg, 3 Feldzüge mitgemacht, bei Manresa verwundet (Schuß durch den rechten Schenkel), + 27. April 1826


Karabinier Heinrich Fuhr, hat 49 Jahre gedient, keine Feldzüge mitgemacht, + 28. März 1829


Beim Hoboisten-Korps war sei 7. November 1823 Musikmeister Witting angestellt.


Musikus Radloff aus Kassel trat 1827 für den + Wessel in die erste Hoboistenstelle.


Im Jahre 1825 traf bei dem Buchbinder Seegers in Bückeburg dessen Bruder Georg Wilhelm Seegers ein, 40 Jahre alt, der von 1803 - 1811 in französischen Diensten gestanden hatt, in englische Gefangenschaft geraten war, darauf 7 Jahre in englischen Diensten gestanden hatte und mit seinem Reginmente nach Surinam (Guahana) gegangen war, nach seiner Landung in England Sergeant geworden und darauf verabschiedet war. Mit ihm hatte in demselben Bataillon Hauptmann Deckner in Bückeburg gedient. Seegers war darauf noch 6 Jahre in holländischen Diensten gewesen. Seine Bitte um Anstellung im hiesigen Militär wurde abgeschlagen.


Friedrich Ranzow, 1803 als Freiwiliger eingetreten, 1807 nach Hameln, 1808 nach Spanien, im Mai 1810 zurück, im Februar 1812 bei der Kompagnie Funk als Fourier, dann in Danzig, flüchtete von Kowno nach Bückeburg, im August 1813 als Fourier nach Magdeburg, war um 1832 Ratskellerwirt in Bückeburg.



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